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Wir sind 73 Prozent: Energietisch-Newsletter Nr. 12/2013

Liebe/r ,

eine ganz aktuelle bundesweite Forsa-Umfrage zeigt ein eindeutiges Ergebnis: Die Zustimmung zur Rückeroberung der Energienetze ist hoch und nirgendwo sind die Menschen so gut informiert wie in Berlin. Und das beste: 73 Prozent der Befragten würden JA Sagen zu einer Stromversorgung in öffentlicher Hand. Würden…! Jetzt liegt es an uns diese breite Mehrheit von ihren gemütlichen Sofas zu holen und für den Volksentscheid am 3. November zu mobilisieren. Dafür haben wir eine Erinnerungspostkarte drucken lassen, die wir bis zur Bundestagswahl unter die Berlinerinnen und Berliner bringen wollen. Währenddessen hat übrigens die Bundesnetzagentur ein Verfahren gegen Vattenfall eingeleitet. Aber schau selbst...

Mit besten Grüßen
Dein Kampagnenteam


INHALT:

1) Forsa-Umfrage: Fast drei Viertel wollen Strom aus Berliner Hand
2) Bundesnetzagentur ermittelt gegen Vattenfall
3) Blick nach Hamburg: Netzkauf-Gegner werden nervös
4) Mitmachen I: Erinnerungspostkarte zum Volksentscheid
5) Mitmachen II: Kein weiteres Dorf
6) Nächste Energietisch-Termine im Überblick


1) Forsa-Umfrage: Fast drei Viertel wollen Strom aus Berliner Hand

Der Energietisch bekommt weiter Rückenwind aus der Bevölkerung. Laut der Berliner Zeitung ergab jetzt eine repräsentative bundesweite Umfrage, dass sich fast drei Viertel der Befragten wieder eine Stromversorgung aus Berliner Hand wünschen. In Berlin ist nicht nur die Zustimmung zur Rekommunalisierung am höchsten. In der Hauptstadt sind auch die Menschen am besten informiert. So gaben 82 Prozent der Befragten an von der Debatte über die Rekommunalisierung der Energieversorgung schon gehört oder gelesen zu haben. Und noch viel spannender: Dieses Wissen führt dazu, dass die Zustimmung dafür auf 78 Prozent ansteigt und die Ablehnung auf 13 Prozent sinkt. Mehr...

2) Bundesnetzagentur ermittelt gegen Vattenfall

Erinnert Ihr Euch noch an die massive Vattenfall-Plakatkampagne während des Volksbegehrens? Abgebildet war u.a. stellvertretend für Berlin ein kleines singendes Mädchen mit einer Spülbürste in der Hand. Die Bildunterschrift dazu lautete: „Berlin hat viele Talente. Unseres ist der Strom“. Jetzt hat sich die Bundesnetzagentur gemeldet und ein Verfahren gegen Vattenfall eingeleitet. Grund dafür ist ein möglicher Verstoß gegen das Energiewirtschaftsgesetz. Dies sieht vor, dass es zu keiner Verwechslung zwischen dem Netzbetreiber Stromnetz Berlin GmbH  und Vertriebsaktivitäten des Vattenfall-Konzerns kommen darf.   

3) Blick nach Hamburg: Netzkauf-Gegner werden nervös

Fünf Wochen vor dem Volksentscheid in Hamburg braut sich in der Hansestadt ein finanzstarkes Gegenbündnis zusammen. Zu den Initiatoren von 'Nein zum Netzrückkauf' gehören unter anderem die Handelskammer, die Gewerkschaft Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), Unternehmensvertreter sowie die SPD, CDU und FDP. Doch die Politiker scheinen sich nicht ganz einig zu sein, warum sie eigentlich den Netzkauf ablehnen. Während die Energieexpertin der CDU sagt, es sei "nicht Aufgabe der Politik, ein rentables Unternehmen aufzukaufen", ist man sich in der SPD sicher, dass die Netze (trotz der konstanten Gewinne, die Vattenfall damit in den letzten Jahre einfuhr) ein "unsicherer Markt" seien. Ausführliche Informationen zum Hamburger Volksentscheid gibt es auf der Seite von "Unser Hamburg - Unser Netz".

4) Mitmachen I: Erinnerungspostkarte zum Volksentscheid

Die Zustimmung zur Energieversorgung in Berliner Hand ist groß. Recht groß ist allerdings auch der Zeitraum bis zur Abstimmung am 3. November. Wir wollen die Berlinerinnen und Berliner an diesen wichtigen Tag erinnern. Dazu haben wir eine Postkarte drucken lassen. Ziel ist die Tage bis zur Bundestagswahl zu nutzen, um möglichst viele Interessenten zu sammeln. Diese sollen sich auf den Postkarten eintragen und angeben, ob sie per Email, Telefon und/oder Post informiert werden möchten. Die Daten werden nur zur Erinnerung und Information zum Volksentscheid verwendet. Nach der Bundestagswahl wollen wir den Interessenten direkt die Briefabstimmungsanträge zukommen lassen. Dafür wird es dann entsprechendes Aktionsmaterial geben. Zu den Materialien geht es hier.

5) Mitmachen II: „Kein weiteres Dorf“
Für alle, die nach dem Sammeln von mehr als 271.000 Unterschriften für unser Volksbegehren Entzugserscheinungen bekommen haben, gibt es wieder die Möglichkeit, die Stifte zu zücken und Vattenfall das Leben schwer zu machen: Die Klimaallianz organisiert mit zahlreichen anderen Initiativen eine Unterschriftenkampagne gegen Vattenfalls Braunkohlepläne zur Erweiterung des Tagebaus „Welzow Süd“. Bis zum 17. September werden Einwendungen gesammelt. Mehr...

5) Nächste Energietisch-Termine im Überblick

21.08. 19 Uhr Energietischplenum, Greifswalder Straße 4
24.08. „Suppe&Mucke“ Straßenfest
24.08. 14- 17 Uhr Silent Climate Parade
26.08. 18 Uhr Trägerkreistreffen, Greifswalder Straße 4
29.08. 18 Uhr WAHL-CAFÉ: "Privat oder kommunal – Wie soll unser Strom fließen?"


KONTAKT:
Berliner Energietisch c/o BürgerBegehren Klimaschutz e.V.
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
Telefon: 030 - 24 35 78 03
Email: info@berliner-energietisch.net

Spendenkonto des Energietisches:Wenn hier kein Bild angezeigt wird, ist in Deinem E-Mail-Programm die Anzeige von Bildern deaktiviert.
Kontoinhaber: BürgerBegehren Klimaschutz
Kontonummer.: 401 216 24 01
GLS Gemeinschaftsbank, BLZ: 430 609 67
Kennwort: Berliner Energietisch

Bitte wenden Sie sich an Claudia Löhle, Tel. 030 - 24 35 78 03, Email: loehle@berliner-energietisch.net, wenn Sie gespendet haben/spenden möchten und/oder eine Spendenquittung benötigen.

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BürgerBegehren Klimaschutz e.V.
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Deutschland
loehle@buerger-begehren-klimaschutz.de